Sehr geehrte Gäste, liebe Sportfreunde,
es gibt Momente im Vereinsleben, die rückblickend als echte Meilensteine bezeichnet werden können. Heute ehren wir eine Sparte, die nicht nur eine neue Sportart nach Hönisch brachte, sondern eine ganze Region inspirierte.
Die Pioniere des Landkreises
Wir blicken zurück auf den 16. September 2020. Während viele Vereine in dieser Zeit zögerten, bewies der SV-Hönisch Mut und Weitblick: Mit dem ersten Training an diesem Tag wurde die Sparte offiziell ins Leben gerufen. Damit war der SV-Hönisch die erste Mannschaft im gesamten Landkreis Verden, die Walking Football aktiv betrieb.
Dieser Erfolg hat Namen. Es waren die Brüder Stefan und Bernd Pawlik, die als Initiatoren den Stein ins Rollen brachten. Stefan Pawlik übernahm dabei die Verantwortung als erster Trainer und formte aus der Idee eine echte Einheit. Unterstützt wurde er von Anfang an durch Harry Peters, der als unverzichtbarer Teil des erweiterten Trainerstabs die administrativen Fäden in der Hand hielt – von den Mannschaftslisten bis hin zur Organisation des Schriftwechsels für die Turniere.
Kontinuität und Führung
Ein starkes Team zeichnet sich auch dadurch aus, dass Verantwortung weitergegeben wird, wenn die Zeit reif ist. So gab es vor rund drei Jahren einen Stabwechsel an der Spitze: Harry Peters, der die Truppe bereits seit der ersten Stunde administrativ begleitete, hat den Trainerstab von Stefan Pawlik übernommen. Unter seiner Leitung wird die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt und die Sparte stetig weiterentwickelt.
Von einer kleinen Gruppe zur starken Gemeinschaft Was mit einer motivierten Gruppe von etwa 12 bis 13 Pionieren begann, hat sich prächtig entwickelt:
Wachstum:
Heute ist die Truppe auf stolze 29 Sportkameraden angewachsen.
Inklusion: Mit Tanja Pöpper und Sonja Kehr bereicherten auch zwei Frauen über längere Zeit das Team und zeigten, dass dieser Sport alle anspricht.
Disziplin: Die Trainingsbeteiligung ist seit jeher außerordentlich rege – hier wird das „Gehen“ mit vollem Einsatz gelebt.

Die „Dritte Halbzeit“ und der Gemeinschaftssinn Doch der SV-Hönisch wäre nicht der SV-Hönisch, wenn es nur um die Punkte ginge. Ein Kernstück der Sparte ist die Förderung des Gemeinschaftssinns. Nach dem Training wird regelmäßig die „dritte Halbzeit“ zelebriert. Bei einer Grillwurst und einem kühlen Getränk werden die Spielzüge analysiert und die Kameradschaft gepflegt. Das ist der Kleber, der dieses Team so fest zusammenhält.
Tatkraft für den ganzen Verein
Dass diese Truppe mehr ist als „nur“ eine Sportmannschaft, zeigt sich abseits des grünen Rasens. Wenn der Verein ruft, ist die Walking-Football-Sparte zur Stelle. Ob bei Arbeitsdiensten, der Gestaltung von Pflasterflächen, dem Bau von Unterständen am Sportplatz oder dem Aufbau bei Turnieren – die Beteiligung der Truppe ist vorbildlich hoch. Ihr spielt nicht nur für den Verein, ihr baut ihn aktiv mit auf.
Sportliche Ambition und mediale Präsenz
In zahlreichen Turnieren habt ihr euer Können unter Beweis gestellt. Die Ergebnisse waren dabei so vielfältig wie der Sport selbst: Neben lehrreichen Momenten gab es glanzvolle Höhepunkte mit starken zweiten Plätzen und sogar umjubelten Turniersiegen. Dank eurer Präsenz auf der Homepage, in den sozialen Medien und der Zeitung ist ganz Verden über eure Erfolge im Bilde.
Schlusswort
Die Walking Footballer des SV-Hönisch haben bewiesen, dass man auch mit Bedacht und Schritt für Schritt große Ziele erreichen kann – für sich selbst, für die Gemeinschaft und für den gesamten Verein.
Wir danken den Gründern, den Trainern Stefan und Harry sowie jedem einzelnen Spieler für euren unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Platz. Bleibt so engagiert, so gesellig und vor allem: Bleibt am Ball!
Herzlichen Glückwunsch!

